Gesetzlich versicherte Patienten müssen grundsätzlich für alle Leistungen Zuzahlungen leisten. Befreit sind Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und alle Patienten, die eine gültige Befreiungsbescheinigung besitzen und diese beim Leistungserbringer vorlegen. Ab einer Belastungsgrenze von 2% des jährlichen Haushalts-Bruttoeinkommes erteilt die Krankenkasse für den Rest des Kalenderjahres eine Befreiungsbescheinigung. Bei anerkannt chronisch Kranken liegt die Belastungsgrenze bei 1% des jährlichen Bruttoeinkommens.

fotolia.de - 27885587 - © Karin JähneEs sind folgende Zuzahlungen zu leisten:
Arznei- und Verbandmittel: 10% des Preises, maximal 10 EUR, minimal 5 EUR, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.
Hilfsmittel: 10% des Preises, maximal 10 EUR, minimal 5 EUR, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.
Stationäre Behandlung im Krankenhaus: 10 EUR pro Tag, maximal 28 Tage lang pro Jahr.
Stationäre Reha und Kuren: 10 EUR pro Tag, maximal 28 Tage lang pro Jahr.
Heilmittel und häusliche Krankenpflege: 10% der Kosten, zuzüglich 10 EUR pro Verordnung.
Haushaltshilfe: 10% der täglichen Kosten, maximal 10 EUR pro Tag.
Krankenfahrten: nur noch ins Krankenhaus. 10% der Kosten, maximal 10 EUR, minimal 5 EUR.

Sie haben die Möglichkeit „Kostenerstattung" zu wählen (jetzt für alle gesetzlich Versicherte möglich). An Ihre Wahl sind Sie mindestens 1 Jahr gebunden. Eine Beschränkung auf den Bereich der ambulanten Behandlung ist möglich. Sie kommen als „Privatpatient", bezahlen nach der „Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und lassen sich den Kassensatz von der Krankenkasse erstatten. Die Differenz müssen Sie selbst tragen.

Freiwillig Versicherte können teilweise Sondertarife der Krankenkassen in Anspruch nehmen. Beitragsermäßigungen sind außerdem bei Patienten möglich, die Kostenerstattung und einen Tarif mit Selbstbehalt gewählt haben.

Für gesundheitsbewusstes Verhalten kann die Krankenkasse einen Bonus gewähren. So kann sie beispielsweise bei regelmäßiger Teilnahme an den Vorsorgeprogrammen oder bei Teilnahme an Versorgungsprogrammen (hausarztzentrierte Versorgung, Hausarztvertrag, DMP Disease-Management-Programm Diabetes mellitus oder Koronare Herzkrankheit die Zuzahlung ermäßigen. Insbesondere Diabetiker sollten diese Möglichkeit prüfen. Reden Sie mit Ihrer Krankenkasse.
Bei der Verordnung von so genannten Generika, insbesondere bei denen die Krankenkassen Rabattverträge mit den Pharmafirmen abgeschlossen haben, sind häufig auch keine Zuzahlungen zu leisten.

Dr. med. Rainer Thudium
Facharzt für Innere Medizin und Hausarzt
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